Tag-Archiv für 'revisionismus'

Burschi-Broschüre online bestellbar

Völkische Verbindungen Die ÖH-Broschüre „Völkische Verbindungen, Beiträge zum deutschnationalen Korporationsunwesen in Österreich“, zu der auch die Gruppe AuA! Beiträge geliefert hat, kann ab sofort auch online per Mail bestellt werden. Die entsprechende Adresse lautet: burschibroschuere(at)oeh.univie.ac.at. Anzugeben sind Name und Adresse, näheres dazu hier.
Darüber hinaus kann die Broschüre auch weiterhin heruntergeladen werden. Das Dokument ist 1,4 Mb groß und im pdf-Format verfasst. Den Downloadlink gibts hier.

6.8.: „Heßliche Zeiten“. Info-VA zum Heß-Marsch in Budapest

Infoveranstaltung zum Rudolf-Heß-Gedenkmarsch und antifaschistischen Gegenaktivitäten in Budapest am 15.08.2009

Am 15.August 2009 findet in Budapest ein von Neonazis der „NS-Front“ organisierter Gedenkmarsch für den Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß statt. Seit Jahren erfreut sich die rechte und rechtsextreme Szene in Ungarn wachsender Beliebtheit, wobei sich die Medien hierzulande in der Berichterstattung meist nur auf „Jobbik“ und die „Ungarische Garde“ konzentrieren. Nicht nur aufgrund der starken Rechten, sondern auch aufgrund der Ankündigung deutscher und österreichischer Neonazis sich am Marsch zu beteiligen, ist mit starker Präsenz und ähnlichen Bildern wie am 13.2.2009 zu rechnen. Am sogenannten „Day of Honour“ marschierte eine vierstellige Zahl von Neonazis de facto ungestört durch Budapest.
Bis vor einigen Jahren fand der Trauermarsch noch im süddeutschen Wunsiedel statt, wo Heß begraben liegt. Die Heß-Märsche, zu denen zu Spitzenzeiten mehrere Tausend Alt- und Neonazis aus ganz Europa kamen, sind inzwischen höchstgerichtlich verboten. Eine gleichwertige Ersatzveranstaltung konnte sich in Nazikreisen bislang nicht etablieren. Nun findet zweieinhalb Autostunden von Wien entfernt der wohl größte diesjährige Trauermarsch zugunsten des „Friedensfliegers“ Heß statt.

Wir wollen bei dieser Veranstaltung über den geplanten Naziaufmarsch und diverse antifaschistische Gegenaktivitäten informieren. Desweiteren würden wir es begrüßen, an dem Abend schon möglichst verbindlich über Möglichkeiten der gemeinsamen Anreise und die Beteiligung an Aktionen vor Ort zu diskutieren

Donnerstag – 06.08.2009 – 19:00 Uhr – Medienwerkstatt – EKH

Die eigentlich zu dieser Zeit geplante Veranstaltung zur Situation von Flüchtlingen ist leider abgesagt. Die ReferentInnen wird die Einreise nach Österreich verweigert.

Di:Day im März: Totes Unrecht – Vertriebenenpolitik in Österreich

Spätestens mit der Debatte über den EU-Beitritt der Tschechischen Republik haben die sogenannten „Vertriebenen“ den österreichischen Mainstream erreicht. Unter dem Deckmantel von Moral und Menschenrechten werden dabei die Umkehr von Täter_innen und Opfern, Revanchismus und „Revisionismus“ salonfähig gemacht und staatlich gefördert. In der Veranstaltung wird die Geschichte der „Vertriebenen“ und ihrer Verbände im Zusammenhang mit dem Mainstream der österreichischen Geschichtspolitik (Stichwort: Opferthese) beleuchtet.

Dienstag, 10.3.2009, 20Uhr
Wipplingerstraße 23, 1010 Wien
Der Di:Day ist eine monatliche Veranstaltungsreihe der Gruppe AuA!, die jeden 2. Dienstag im Monat in der Wipplingerstraße 23 stattfindet. Der Erlös des Barbetriebs während der Veranstaltungen kommt dabei Antifaschist_innen zugute, die von staatlicher Repression betroffen waren oder sind.

SOS Heimat

Am Montag, den 15. September wird ab 19:30 Uhr im Wiener Restaurant „Beim Hofmeister“ (Bräunerstraße 7, 1010 Wien) Helmut Müller, eine Größe des österreichischen Rechtsextremismus, zum „nationalen Notstand“ sowie der „europäischen Neuordnung“ referieren. Die Tatsache, dass einem offensiven Rassisten und Antizionisten, der sich nicht zu schade ist NS-Verbrechen zu verharmlosen oder zu leugnen, ein derart prominentes Forum geboten wird, gereicht eigentlich schon für sich allein genommen zum handfesten Skandal. Dementsprechend interessant machen sich die Veranstalter_innen „SOS Heimat“. Vom „Antifaschistischen Pressebüro Wien“ wurde uns folgender Text zugespielt, der den Verein genauer ausleuchtet und vielleicht der Einen oder dem Anderen Leser_in Anlass gibt, Protest zu form(ul)ieren:
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Nikoli Več Ulrichsberg! / Ulrichberg wegbeamen!

u-berg

Die Gruppe AuA! begrüßt die Aktionstage des AK gegen den Kärtner Konses vom 19. bis 21. September in Klagenfurt/Celovec. Die Aktionstage richten sich gegen das Treffen von Altveteranen aus Wehrmacht und (Waffen-)SS, Jungnazis und Heimatverbundenen am Ulrichsberg. Jedoch steht der Ulrichsberg nicht irgendwo, sondern in Kärnten, und das Treffen findet nicht zufällig dort statt. Denn ebenjenes Bundesland im Süden Österreichs tut sich schon seit langem als Vorreiter in Sachen Heimatverbundenheit, antislawischem Rassismus und dumpfnationalem Rechtspopulismus vom Schlage eines Jörg Haiders hervor.
Daher richten sich die Aktionstage nicht nur gegen das rechtsrevisionistische Treffen auf dem Ulrichsberg, sondern explizit auch gegen den rechten und rassistischen Alltag in Kärnten: also gegen das was die Historiker Fanta und Sima in ihrem Buch als den „Kärtner Konsens“ bezeichneten.
Daher rufen wir zur Beteiligung an den Aktionstagen gegen das Ulrichsbergtreffen und den Kärtner Konsens auf.

Es folgen:
der Aufruf des AK gegen den Kärtner Konsens
das Programm der Aktionstage
weitere Hinweise (zu Anfahrt und Übernachtung):
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