Burschenschafter in Österreich: Skurrilo-Truppe, Nazis mit Latinum oder völkische Avantgarde?

Vortrag im Rahmen des PolitDiskuBeisels
Donnerstag, 13.11.2008, 20 Uhr
EKH, Wielandgasse 2-4, Wien 10

Dass Burschenschafter keine Freunde sind, ist in der (nicht nur radikalen) Linken unbestritten. Inwieweit aber sind sie für Antifaschist_innen einer besonderen Beschäftigung wert – zumal in einem Land mit einer vielfältigen extremen Rechten, gleich zwei Parteien, die diese im Nationalrat repräsentieren, einigen weiteren, die sich seit Jahren sukzessive an jene angleichen und einer horrenden Bevölkerungsmehrheit, die derlei Gesocks in Parlamente entsendet?

Der Vortrag versucht, über bloßes Name-Dropping völkisch-korporierter Promis (Gerd Honsik, Heinz Strache, Jörg Haider, Martin Bartenstein, …) hinaus die Rolle von Burschenschaftern in der und für die rechtsextreme Szene in Österreich herauszuarbeiten. Zentrale Themen werden folglich die Entwicklung des Verhältnisses von deutschnationalen Verbindungen und FPÖ (mit Schwerpunkt auf die aktuelle Situation) und die Schnittmengen von Korporiertenszene und Neonazismus sein.