Archiv für September 2008

Zwei rückblickende Texte zur „feel the difference“-Konferenz in Köln

Vom 5. bis zum 7. September 2008 fand in Köln die Antifa-Konferenz „feel the difference“ statt. Behandelt wurden die Themenbereiche Rechtspopulismus, Islamkritik und Islamismus. Die Gruppe AuA! hielt in diesem Zusammenhang einen Vortrag zu FPÖ und Rechtspopulismus in Österreich (in Wien hier zu hören).
Rückblickend veröffentlichen wir nun zwei Artikel, die auch in der Oktober-Ausgabe der Unique erscheinen werden. Der erste Beitrag stellt einen generellen Rückblick auf die Konferenz dar, der zweite Text will gesondert noch einmal explizit Männerdominanz und sexistische Diskussionsweisen an jenem Wochenende kommentieren.
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Vortrag: Österreich – Heimat des Rechtspopulismus

Hierzulande hat sich die rechtspopulistische FPÖ (Freiheitliche Partei Österreichs) zu einem der wichtigsten Beispiele einer rechten Volkspartei entwickelt. Durch das medienaufmerksame Auftreten und rassistische Propaganda Jörg Haiders erlangte die Partei auch europaweit Bekanntheit. Mittlerweile zählt sie neben Front National und Vlaams Belang zu den trag- und durchsetzungsfähigsten rechten Kräften. Über die geschichtlichen Entwicklung der FPÖ hinaus werden unsere/die Refernt_innen (Anna und Arthur) auch eine Antwort auf die Frage suchen, wie rechtspopulistische Parteien in der Gesellschaft mit ihren offenen rassistischen Themen Fuß fassen können.

Ort: Ernst Kirchweger Haus, Wielandgasse 2-4, 1100 Wien
Zeit: Donnerstag, 2.10.2008, 20 Uhr im Rahmen des Oktober-Politdiskubeisls

SOS Heimat

Am Montag, den 15. September wird ab 19:30 Uhr im Wiener Restaurant „Beim Hofmeister“ (Bräunerstraße 7, 1010 Wien) Helmut Müller, eine Größe des österreichischen Rechtsextremismus, zum „nationalen Notstand“ sowie der „europäischen Neuordnung“ referieren. Die Tatsache, dass einem offensiven Rassisten und Antizionisten, der sich nicht zu schade ist NS-Verbrechen zu verharmlosen oder zu leugnen, ein derart prominentes Forum geboten wird, gereicht eigentlich schon für sich allein genommen zum handfesten Skandal. Dementsprechend interessant machen sich die Veranstalter_innen „SOS Heimat“. Vom „Antifaschistischen Pressebüro Wien“ wurde uns folgender Text zugespielt, der den Verein genauer ausleuchtet und vielleicht der Einen oder dem Anderen Leser_in Anlass gibt, Protest zu form(ul)ieren:
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