Archiv für April 2008

Anarchistische Gedenkfeier KZ Gusen Sa. 17.05.08

Anarchistische Gedenkfeier KZ Gusen
Busfahrt zum KZ Gusen I. und II.
Samstag 17. Mai 2008

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Abreise von Wien 9:30 (mehr Infos nach der Anmeldung)

Die Plätze im Bus sind kostenlos

Anmeldung erforderlich, bitte Mail an: info@schwarzwurzeln.org
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8. Mai – Ein Fest der Befreiung

Beim Denkmal der Roten Armee am Schwarzenbergplatz, 18 Uhr

Es sprechen:
Raimund Fastenbauer, Generalsekretär der Israelitischen Kultusgemeinde
Ruth Contreras, Vorsitzende Scholars for Peace in the Middle East Austria
Studienvertretung Politikwissenschaft
Café Critique (angefragt)
ZeitzeugInnen (angefragt)

Catering von Maschu-Maschu
Anschließend: RussInnendisko
After Party ab 22.30 in der I:DA, Zwölfergasse 9, 1150
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PA zur Palästina-Ausstellung im Schweizer Haus

„Offenen AntisemitInnen keinen Raum geben“
- Palästina-Ausstellung im Schweizer Haus absagen!

Wien – In Räumlichkeiten des Albert Schweizer Hauses soll vom 24.-27.
April 2008 die bereits seit mehreren Wochen beworbene Ausstellung
„Palästina – Kultur im Exil“ des islamistischen Vereins Dar al Janub
stattfinden. Die Gruppe AuA! kritisiert in
einem offenen Brief, dass dieser Nachfolgeorganisation der Splittergruppe
„Sedunia“, welche mit israelfeindlichen Parolen 2003 eine Gedenkkundgebung
anlässlich der Novemberpogrome störte, ein öffentlicher Raum gegeben wird
und fordert vehement, dass die Veranstaltung abgesagt wird.

„Viele der geladenen Gäste agieren im Rahmen einseitiger Analysen und
Positionierungen offen (wie auch Dar al Janub) bzw. in latenter Form
antisemitisch. Dies ist vor allem in Zeiten, wo sich sekundärer
Antisemitismus häufig im Gewand des Antizionismus artikuliert, keinesfalls
eine akzeptable Position – weder im öffentlichen, noch im privaten Raum.“
meint Lili Litwak, Pressesprecherin der AuA!

Auf der RednerInnenliste stehen prominente Gäste wie die offen
israelfeindliche Ao Univ. Prof.in Dr.in Andrea Komlosy oder auch der
Generalsekretär der Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen
(GÖAB) Fritz Edlinger, welcher u.a. als Herausgeber der antisemitischen
Hetzschrift „Blumen aus Galilaea“ für Aufsehen sorgte. Lili Litwak dazu:
„Solche Positionen sind doppelt gefährlich, einerseits wegen der
historischen Schuld Österreichs, andererseits aufgrund des aktuellen
antizionistischen Konsens, den es zu kritisieren und bekämpfen gilt,
anstatt ihn zu hofieren.“

Hier finden Sie zur weiteren Erläuterung den offenen Brief der Gruppe
Aua! an die Albert Schweitzer Haus BetriebsgesmbH.

Spontane Zivilcourage vertreibt rechte Burschenschafter

Von „Die Jüdische“: Link zum Artikel

Etwa 100 Personen des linken Spektrums versammelten sich heute vor dem Hauptportal der Universität Wien zu einer Kundgebung gegen deutschnationale Burschenschaften.

Gemeinsam mit weiteren Gruppen riefen die OrganisatorInnen der „Autonomen Antifa“ die Universitätsleitung dazu auf, konsequenter gegen die im rechtsextremen Milieu agierenden Verbindungsstudenten aufzutreten und ihr allwöchentliches Stelldichein zu unterbinden.

Eine Sprecherin wies in einem Redebeitrag darauf hin, dass es auch die Pflicht von Studierenden selbst sei, couragiert gegen die geschichtsrevisionistischen und antifeministischen Haltungen der Burschenschaftler aufzutreten. (mehr…)

antifa@semesterstart@aula

„The Nazis never really went away“

Kundgebung gegen deutschnationale Verbindungen und institutionelles Wegschaun

Mitwoch 9. April
11:30 Uni Rampe

Mittwoch, 09. April, Semesterstart@Aula – im Hauptgebäude der Uni Wien präsentieren Studierendenvertretungen, Stipendienstellen, das universitäre Diversity Management und weitere Gruppen sich an Beratungsständen, in Workshops und mit Filmen von ihrer besten Seite, bieten Unterhaltung und Informationen, Kontakte und Unterstützung. Zeitgleich – sowie jeden Mittwoch Mittag – steht ein harmlos anmutender Karnevalsverein buntberockter Knaben auf der Rampe des Hauptportals und „zeigt Präsenz“. Mit ihren Kapperln, den farbenfrohen Bändchen und den martialischen Gesichtsverletzungen mögen sie spontan eher Mitleid oder Hähme hervorrufen – in Wahrheit ist ihr Treiben jedoch gar nicht zum Lachen. So vehement sich Lehrende wie Studierende der Uni Wien immer wieder von rechten Umtrieben verbal abgrenzen mögen oder sich sogar das Leitbild Antifaschismus auf die Fahnen schreiben: Das studentische Korporations(un)wesen ist fester Bestandteil des universitären Alltags in Wien. (mehr…)