Archiv für Januar 2008

Antifa Weekend: noch zwei Ankündigungen


Katzenmusik statt Jammerbarden!


Demonstration gegen den „nationalen Liederabend“ in der Burschenschaft Olympia! Also raus auf die Straße!

Samstag 26. Jänner 2008
Treffpunkt: 19:00 (pünktlich!!!)
U6-Station Gumpendorferstrasse (1060 Wien)

Nehmt Lärminstrumente jeglicher Art mit! Jeder Topf, der scheppert, jede Pfeife, die trillert, jede Tröte und Trommel – kurz alles was Krach macht – ist willkommen! Spielen wir den deutschnationalen, sexistischen, homophoben und antisemitischen Burschenschaftern ein Ständchen, bis ihnen die Ohren klingeln!

um entsprechende Kätzchenkleidung wird gebeten

antifa kitten brigade

nähere Infos dazu findet ihr bei der RAW

Flyer
===================================================

Kundgebung am Jahrestag
der Befreiung des KZ Auschwitz


Sonntag 27. Jänner 2008, 16:00 Uhr
Mahnmal für die österreichischen jüdischen Opfer der Shoa
Judenplatz, 1010 Wien

Es sprechen:
Mag. Raimund Fastenbauer (Generalsekretär IKW Wien)
Dr. Wolfgang Neugebauer (ehem. Leiter Dokumentationsarchivs d. ö.
Widerstands, angefragt)
Marlies Wilhelm (3. Vorsitzende der ÖH – Uni Wien)

Weiters wird diese auf Einladung der Go Dogma stattfindende Kundgebung
von der Grün-Alternativen Jugend, der Studienvertretung Politikwissenschaft und der Autonomen Uni Antifa Wien unterstützt.

DekaDANCE!

Deka-DANCE!

Rechte Verbindungen wegBASSEN

DekaDance


Start: 19:00

25.1 Ovalhalle/quartier21 im MQ

Seit über 50 Jahren treffen sich deutschnationale Verbindungen und ihre Kameraden jährlich einmal um den Ball des „Wiener Korporationsring“ (kurz: WKR) zu feiern.
Seit einigen Jahren findet diese rechte Veranstaltung sogar in der Wiener Hofburg statt.
(mehr…)

Mitleid mit Nazibuben?

Mitleid mit Nazibuben?

Seit Anfang des Wintersemesters geht es um die Rampe der Uni Wien wieder mal heiß her: Deutschnationale Verbindungsstudenten stehen Antifaschist_innen gegenüber. Die offiziellen Organe der Uni Wien üben sich einmal mehr in nobler Zurückhaltung.

von Wolf Eichenlaub

Wer dieser Tage Burschenschaftlern begegnet, mag versucht sein, Mitleid zu empfinden. Klar, rechtsextrem und rassistisch, frauenfeindlich und homophob mögen sie sein, aber andererseits: Irgendwie auch arm, oder? Immerhin gehörte es noch vor wenigen Jahrzehnten an Österreichs Unis zum guten Ton, die zerfurchten Visagen zur Schau zu tragen. Schiss ob Schmiss musste mann höchstens davor haben, korporierten Katholerern in die Hände zu fallen, mit denen mann zwar Misogynie und Männerbündelei, die Vorliebe für Selbstunterordnung in der Gruppe und den Ekel vor allem „Linken“ und „Schwachen“ teilte, die jedoch in Sachen Judenklatschen nicht mehr so wollten wie noch vor dem Krieg und nicht zuletzt der Hitlerei meist wenig abgewinnen konnten. Heute dagegen versucht der pragmatische Bursch schon mal, seine Wangenfurchen im Seminar mit einem Unfall beim Schlittschuhlaufen zu erklären. Zur Verschlechterung des allgemeinen Meinungsklimas den Germanomanen gegenüber haben nicht zuletzt die Proteste beigetragen, die seit Anfang Oktober diesen Jahres – wie schon in früheren Semestern – deren allwöchentlichem Aufmarsch Mittwoch mittags auf der Unirampe gelten. Meist endeten die Auseinandersetzungen bislang mit einer von Antifaschist_innen besetzten Rampe und einem kleinlaut im Eckerl stehenden Häufchen Burschis, die mittlerweile die Rampe nur mehr in Begleitung ihrer Brüder im Geiste aus der Hool-Abteilung zu betreten pflegen.
(mehr…)

VIDEO: Burschenschafter auf der Uni Wien

Video von kanalb.at zu den antifaschistischen Gegenaktivitäten gegen deutschnationale Burschenschafter am 12.12 auf der Unirampe Wien